Dev Day 2026: Code, Community und klare Worte

Der Dev Day 2026, veranstaltet von der SECO (Software/System Engineering Community der Deutschen Telekom MMS), zeigte einmal mehr, was möglich ist, wenn technisches Know-how, Neugier und Community Spirit aufeinandertreffen.
Ein Dienstag voller Austausch, Gespräche und neuer Perspektiven: Am 5. Mai 2026 verwandelte sich die Börse Dresden erneut in einen Treffpunkt für die Tech Community.
Der Dev Day ist längst mehr als eine klassische Konferenz. Er ist ein Ort zum Weiterbilden, Netzwerken und Mitwirken. Für Entwickler*innen, Architekt*innen, Systemingenieur*innen und alle, die Software nicht nur bauen, sondern verstehen und weiterdenken wollen.
Von der Community für die Community: unkompliziert, zugänglich, inspirierend. Hier wird Wissen geteilt, diskutiert und kritisch hinterfragt mit dem gemeinsamen Ziel, neue Tech Impulse zu setzen und voneinander zu lernen, auch über Unternehmensgrenzen hinweg.
Dass dieses Konzept trägt, zeigte sich schon im Vorfeld: Nach nur vier Tagen war der Dev Day ausgebucht. Mit rund 550 Teilnehmenden – über 100 mehr als im Vorjahr – erreichte das Event 2026 einen neuen Rekord. Um dem Wachstum gerecht zu werden, wurden die Flächen erweitert: Das Catering zog großzügig in Halle 3, zusätzlich standen zwei größere Sessionräume zur Verfügung. Kostenfreie Verpflegung und kostenloser Eintritt sorgten dafür, dass der Fokus ganz auf den Inhalten und dem Austausch lag.
Volles Programm, volle Räume
Insgesamt 25 Sessions deckten ein breites Themenspektrum ab – von tiefgehender Technik bis zu Fragen guter Zusammenarbeit und nachhaltiger Architektur. Ergänzt wurde das Programm durch zwei Workshops, die eindrucksvoll zeigten, wie hoch der Wissensdurst in der Community ist: Beide waren innerhalb von zwei Stunden ausgebucht.
- Oliver Drotbohm vermittelte praxisnah Taktisches Domain Driven Design mit Java & Spring.
- Waldemar Kindler stellte mit „KI kann coden – und jetzt?“ die Frage in den Raum, die viele aktuell umtreibt – und lieferte Diskussionsstoff weit über den Workshop hinaus.
Inhaltlicher Höhepunkt des Tages war die Keynote von Golo Roden. Mit „Wir reden über KI. Wir sollten über uns reden.“ richtete er den Blick weg vom Hype und hin zur Verantwortung, Haltung und Rolle der Menschen, die Technologie gestalten – und traf damit einen Nerv.
Austausch auf Augenhöhe
Was den Dev Day besonders macht, sind die Gespräche zwischen den Sessions – und die Tiefe, mit der selbst sehr spezialisierte Themen behandelt werden. Das zeigt sich auch in den Stimmen aus der Community.
Jan Dittberner (IT Architekt bei Telekom MMS) berichtet von einer Session mit technischem Tiefgang:
Die Session „It's Dangerous to Go Alone! Take This: 🦀 | Wie Rust die Memory Safety in C++ vorantreibt“ von André Rudolph und Lars Lorenz zog zwar einen kleineren, dafür sehr interessierten Kreis an. Nach einer Einordnung von Safety und Security sowie Einblicken in die Arbeit der C++ ISO Standardisierung wurde auf Code Ebene gezeigt, wie sich Rust Konzepte in C++ zumindest annähern lassen.
Ziel: mehr Speichersicherheit auch in großem Bestandscode. Besonders deutlich wurde dabei der Austausch auf Augenhöhe – mit fundierten Fragen und echter Praxisnähe auf beiden Seiten.
Auch abseits klassischer Code Sessions bot das Programm Mehrwert für den Alltag von Entwicklungsteams. Jan hebt Dr. Gernot Starkes Vortrag hervor:
„‚Garbage In‘ ist kein Schicksal: Bessere Anforderungen für Entwicklungsteams“ zeigte mit einfachen, klaren Mitteln, wie Entwickler*innen und Architekt*innen bessere Anforderungen aus Fachbereichen und von Product Ownern herausarbeiten können.
Ein strukturierter Masterplan mit Vision, Zielen, Funktionen und Qualitäten sowie der Verweis auf das Open Source Architekturframework arc42 und das Quality Tooling lieferten konkrete Impulse für die Praxis – und Lust, Dinge anders anzugehen.
Auf Begeisterung stieß auch das interaktive Echtzeitquiz von Thorsten Seyschab bei Velizar Iotchev (IT Architekt bei Telekom MMS): „Die Session von Thorsten Seyschab hatte einen sehr anderes Format - als Echtzeitquiz mit den Beteiligten. Das Thema war sehr eng fokussiert auf JavaScript. Seine Quizsoftware ist für solche Veranstaltungen eine sehr schöne Bereicherung.”
Danke & bis zum nächsten Mal
Ein großes Dankeschön gilt allen, die den Dev Day 2026 möglich gemacht haben: den Speaker*innen, Teilnehmenden, Helfer*innen und dem gesamten Organisationsteam.
Ebenso bedanken wir uns bei unseren Sponsoren:
Esveo, Cloud & Heat,Netways Web Services undAR Lasertag Dresden – danke für eure Unterstützung und euer Vertrauen in das Event.
Der Dev Day 2026 hat eindrucksvoll gezeigt: Die Community lebt, wächst – und hat noch viel zu sagen. Bis zum nächsten Jahr!
> Ihr konntet dieses Jahr nicht dabei sein? Dann registriert euch über unsere Kontaktliste und erfahrt als Erste, wenn es Neuigkeiten zum nächsten Dev Day gibt.
Und für alle, die den Tag noch einmal Revue passieren lassen möchten:
Die Sessions im Raum Hamburg wurden aufgezeichnet und sind auf dem YouTube-Kanal der SECO verfügbar. Materialien zu einzelnen Vorträgen findet ihr – nach und nach aktualisiert – direkt im Sessionplan.



