transcribbyAI im Telekom Bildungsreport 2026: KI-Simultanübersetzer für mehr Teilhabe im Unterricht

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Bild von einem Jungen mit Tablet im Klassenraum

Die Deutsche Telekom veröffentlicht mit dem Bildungsreport 2026 bereits ihren dritten umfassenden Bericht zur Zukunft der Bildung in Deutschland und stellt damit zentrale Herausforderungen des deutschen Bildungssystems in den Mittelpunkt: Wie gelingt Lernen im Zeitalter künstlicher Intelligenz, wie werden digitale Kompetenzen zur Schlüsselqualifikation – und warum steckt das deutsche Bildungssystem mancherorts im Reformstau fest?

Der Report versammelt Stimmen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Schulpraxis, beleuchtet strukturelle Probleme und zeigt anhand konkreter Projekte, wie die Digitalisierung den Unterricht, Bildungswege und Lebensbiografien verändern kann. Eines dieser Praxisbeispiele ist der KI-Simultanübersetzer "transcribbyAI" von Telekom MMS, der im Schulalltag Sprachbarrieren abbaut und mehr Teilhabe im Unterricht ermöglicht.

KI-Simultanübersetzer an der St.-Benedikt-Schule in Düsseldorf

An der St.-Benedikt-Schule in Düsseldorf wird transcribby AI seit Januar 2026 im Unterricht eingesetzt. Dort erleben Lehrkräfte, wie der KI-Simultanübersetzer Sprachbarrieren im Schulalltag reduziert – etwa, wenn Lernende mit unterschiedlichen Herkunftssprachen gemeinsam im Klassenzimmer sitzen oder Eltern nur eingeschränkt Deutsch sprechen.

Gesprochene Sprache wird in Echtzeit aufgenommen, verarbeitet und in über 100 Sprachen übersetzt. Die Ausgabe kann sowohl als Text auf Laptop, Tablet oder Klassenraum-Display als auch als Audio erfolgen. So lassen sich Unterrichtsgespräche, Elterngespräche und wichtige Informationen für die Schulgemeinschaft unmittelbar verständlich machen. Gleichzeitig unterstützt das Tool die Inklusion von Menschen mit Höreinschränkungen.

Use Cases von transcribbyAI im Schulalltag

  • Unterrichtsgespräche mehrsprachig anzeigen und übersetzen (z. B. Deutsch als Zweitsprache, Willkommensklassen)
  • Elterngesrpäche mit Familien ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen erleichtern
  • Schulinfos, Elternabende oder Klassenpflegeschaftssitzungen berrierearm machen
  • Unterstützung von Schüler*innen mit Höreinschränkungen durch Live-Transkription
  • Projekte mit internationalen Partnerklassen sprachlich begleiten

Von Konferenzen ins Klassenzimmer: Ursprung von transcribbyAI

​Ursprünglich wurde "transcribbyAI" von Telekom MMS für Veranstaltungen und Konferenzen entwickelt, um gesprochene Inhalte simultan zu transkribieren und mehrsprachig verfügbar zu machen – zum Beispiel auf Fachmessen der Deutschen LandwirtschaftsGesellschaft (DLG). Dort hat die Lösung bereits gezeigt, wie sich Keynotes und Panels in Echtzeit barrierearm zugänglich machen lassen und wie internationale Gäste ohne Sprachhürden teilnehmen können. Diese erprobte Technologie überträgt Telekom MMS nun in die Bildungswelt.

„Nachdem wir bereits in der Industrie und auf Events gezeigt haben, wie Technologie Sprachbarrieren einreißt, wollen wir diese Chance nun in die Schulen bringen. Unsere Vision ist ein Schulalltag, in dem Lehrkräfte, Eltern und Schüler sich ohne Hürden verstehen und jeder Lernende – unabhängig von der Herkunftssprache – voll am Unterricht teilhaben kann“, sagt Jonas Hellweg, Head of Enterprise Video bei Telekom MMS.

Mehr Chancengerechtigkeit durch KI-gestützte Übersertzung

Der Bildungsreport macht deutlich, wie groß der Bedarf an niedrigschwelligen, datenschutzkonformen Lösungen ist, die Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen näher zusammenbringen – unabhängig von Sprachkenntnissen oder Hörvermögen. "transcribbyAI" steht dabei exemplarisch für eine neue Generation digitaler Hilfsmittel, die weit über organisatorische Effizienz hinausgehen: KI wird zum Hebel für mehr Chancengerechtigkeit und Inklusion.

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