Innovation Day 2026: Neue Perspektiven, starke Impulse und echte Teamarbeit

Wie verändert künstliche Intelligenz unseren Arbeitsalltag – und wie können wir diesen Wandel gemeinsam gestalten? Diese Fragen standen beim Innovation Day am 25. Juni 2026 im Mittelpunkt. Das Barcamp findet jedes Jahr statt und widmet sich jeweils einem neuen Fokusthema. 2026 drehte sich alles um künstliche Intelligenz und ihren Einfluss auf unsere Arbeit, unsere Entscheidungen und unsere Kreativität.
Austragungsort war die fabrik chemnitz, die den passenden Rahmen für Austausch, Inspiration und gemeinsames Lernen bot. Inhaltliche Impulse lieferten unter anderem die Keynotes von Jonas Rashedi, Chief Digital Officer bei FALKE, zum Thema AI-Fokus sowie Malte Ziegenhagen, ehemaliger Basketballprofi und Chief Sales Marketing Officer bei die fabrik chemnitz, mit seiner Geschichte über Mut, Teams & Innovation.
Das Besondere am Format: Die Teilnehmenden gestalten die Inhalte aktiv mit, bringen eigene Themen, Fragen und Erfahrungen ein und machen den Innovation Day so jedes Jahr zu einem lebendigen Ort für Weiterbildung, Wissensaustausch und gemeinsames Lernen. Durch das Programm führte zudem SPARKY, der charmante Event-Roboter, der nicht nur moderierte, sondern auch auf Selfie-Tour ging und Kolleg*innen die Gelegenheit bot, mit ihm ins Gespräch zu kommen und Erinnerungsfotos zu machen.
Nach den Sessions wurde der Tag gemeinsam auf der Dachterrasse abgerundet: Beim 3x3-Basketball-Match mit Malte Ziegenhagen und den ChemCats im Basketball Court wurde angefeuert, gelacht und der gelungene Innovation Day in entspannter Atmosphäre gefeiert. Der Verein ChemCats Chemnitz e.V. engagiert sich im Bereich der Nachwuchsförderung für Mädchen und Frauen im Basketball, welchen wir als Dank mit einer Spende von 500 € unterstützen.
Warum veranstalten wir jährlich ein Barcamp?
Weil es nicht darum geht, ein fertiges Programm von oben nach unten auszurollen. Und auch nicht darum, externe Profis, Trainer*innen oder Speaker einzuladen, die uns erzählen, wie etwas funktioniert. Sondern darum, das Wissen sichtbar zu machen, das längst im Unternehmen vorhanden ist.
Kolleg*innen werden zu Session-Ownern. Themen entstehen aus der Organisation heraus. Menschen teilen Erfahrungen, stellen Fragen, diskutieren Ideen, zeigen Projekte oder bringen Impulse mit, die sie selbst gerade bewegen. So wird aus einem Tag ein gemeinsamer Lernraum – über Teams, Standorte und Bereichsgrenzen hinweg.
Die große Stärke des Formates
Wir nehmen uns bewusst einen ganzen Tag Zeit, um intern voneinander zu lernen. Nicht nebenbei zwischen Terminen, nicht in einzelnen Silos, sondern gemeinsam. Unser Barcamp schafft Begegnung, Austausch und Perspektivwechsel. Menschen kommen ins Gespräch, die im Arbeitsalltag vielleicht selten Berührungspunkte haben – und oft entstehen gerade daraus die spannendsten Impulse.
Damit das so leicht wirkt, braucht es im Hintergrund natürlich einiges an Vorbereitung. Als Corporate Eventteam schaffen wir den Rahmen: Räume, Zeiten, Technik, Orientierung, Kommunikation, Anreise, Catering, Moderation und den roten Faden durch den Tag. Wir begleiten die Session-Owner, aktivieren Teilnehmende und sorgen dafür, dass aus vielen einzelnen Beiträgen ein stimmiges Erlebnis wird.
Ein gutes Barcamp braucht drei Dinge
Menschen mit Lust auf Austausch, ein klares organisatorisches Gerüst und die Offenheit, dass nicht alles bis ins letzte Detail planbar ist. Genau darin liegt seine Stärke. Denn die besten Gespräche entstehen oft dort, wo jemand einfach eine gute Frage mitbringt.
Und weil an so einem Tag viel Wissen entsteht, endet das Barcamp nicht mit der letzten Session. Inhalte können weiter genutzt werden: Sessions werden hybrid gestreamt, aufgezeichnet oder später online zum Nachhören und Nachschauen bereitgestellt. So profitieren auch Kolleg*innen, die nicht vor Ort dabei sein konnten – und gute Impulse wirken über den Eventtag hinaus.
Barcamp kann auch klein.
Es braucht keine große Bühne, kein riesiges Budget und keine perfekte Show. Auch in einer kleineren Firma, einem Team oder einem Bereich kann das Format funktionieren – mit wenigen Räumen, einem halben Tag und Menschen, die bereit sind, Wissen zu teilen.
Vielleicht ist genau das der Zauber daran: Ein Barcamp macht sichtbar, wie viel Können, Erfahrung und Neugier bereits in einer Organisation steckt. Man muss nur den Raum dafür öffnen.

Mini-Checkliste: Damit ein Barcamp funktioniert
- Ein klares Ziel
Warum machen wir das Barcamp? Geht es um Wissensaustausch, Vernetzung, Innovation, Lernen oder konkrete Themenarbeit? - Gute Kommunikation im Vorfeld
Die Teilnehmenden müssen verstehen, was ein Barcamp ist, wie sie sich einbringen können und dass wirklich jede Frage oder Idee willkommen ist. - Mutige Session-Owner
Ohne Menschen, die Themen anbieten, funktioniert kein Barcamp. Deshalb braucht es frühzeitig Aktivierung, Ermutigung und Unterstützung. - Einen einfachen Session-Prozess
Je einfacher, desto besser. Nutzt bestehende Plattformen, auf die alle zugreifen und bearbeiten können. Gebt ein grobes Raster von Zeiten und Räumen vor, wo man sich als Autor eintragen kann. So entsteht das Sessiongrid von ganz allein. - Passende Räume und Technik
Kleine und größere Räume, funktionierende Präsentationstechnik, WLAN, Mikrofone bei Bedarf, gute Beschilderung und schnelle Hilfe vor Ort. Frühzeitig Räume buchen / anmieten ist immer gut. - Streaming und Aufzeichnung mitdenken
Wenn Inhalte weiter nutzbar sein sollen, braucht es frühzeitig ein klares Setup: Welche Sessions werden gestreamt und/oder aufgezeichnet? Wer moderiert hybrid? Wo werden die Inhalte später bereitgestellt? Am besten hat jeder Session-Owner eine*n Praktikant*in oder Werkstudent*in an seiner Seite, der/die unterstützt und ggf. Den Online-Chat im Blick hat. - Orientierung am Eventtag
Ein Barcamp lebt von Bewegung. Deshalb braucht es klare Raumpläne, sichtbare Timings, Ansprechpersonen und einen gut verständlichen Ablauf. - Einen starken Rahmen durch Moderation
Ein gutes Opening erklärt das Format, nimmt Unsicherheit und macht Lust aufs Mitmachen. Ein Closing bündelt Eindrücke und gibt dem Tag einen runden Abschluss. Kleine Themen können den Abschluss bilden als gebündeltes Speedup: 3min-Themen nacheinander auf großer Bühne, geht fix, bleibt im Kopf und braucht nicht viel Vorbereitung. - Pausen, Begegnung und Verpflegung
Austausch passiert nicht nur in Sessions. Genug Pausen, gute Aufenthaltsbereiche, Kaffee, Snacks und gemeinsames Essen sind ein wichtiger Teil des Formats. 30min Session + 30min Pause zum Raumwechsel, Snack&Talk haben sich als stressfrei und vernetzend herausgestellt. - Flexibilität im Kopf
Nicht alles wird exakt nach Plan laufen und das ist okay. Ein Barcamp braucht Struktur, aber auch die Bereitschaft, spontan zu reagieren. - Nachbereitung nicht vergessen
Feedback einholen, Learnings sichern, Inhalte teilen, Danke sagen und überlegen: Was behalten wir bei? Was denken wir beim nächsten Mal neu? Bei uns gab es dieses Jahr mal keinen Award für die beste Session, sondern jeder Owner hat einen Wertgutschein erhalten, um sich einen individuellen Wunsch zu erfüllen und als Motivation, nächstes Jahr wieder mitzumachen und sein Wissen zu teilen.
Am Ende gilt:
Ein Barcamp muss nicht perfekt sein. Es muss offen, gut gerahmt und ehrlich gemeint sein. Dann entsteht oft genau das, was man nicht vollständig planen kann – echte Beteiligung.
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